Vision Landhof 2025

Der Landhof bietet im Jahr 2025…

  • einen einzigartigen Grünraum im Kleinbasel.
  • eine hohe Aufenthaltsqualität für Familien mit Spielgelegenheiten, sanitären Anlagen und einem gastronomischen Angebot.
  • einladende Räumlichkeiten in einem gut erhaltenen und attraktiv umgenutzten Tribünenbau mit einem mietbaren Saal.
  • ein Spielfeld für sportliche Aktivitäten inklusive gedeckter Zuschauertribüne.
  • attraktive Innen- und Aussenräume für die Jugendarbeit im Quartier.
  • den idealen Standort für einen Gemeinschaftsgarten.
  • einen sporthistorischen Erinnerungsort.

«Landhof neu denken» engagiert sich für die Öffnung des Landhofs.

Seit der Volksabstimmung 2010 hat sich auf dem Landhof nicht mehr viel verändert. Nun muss sich etwas bewegen. Der wichtige Grünraum im Kleinbasel soll besser gepflegt und zugänglicher werden. Dazu möchten wir beitragen, indem wir alle Beteiligten auf dem Landhof zusammenbringen und grosses Engagement für die Realisierung der Vision Landhof 2025 einbringen. Zuerst braucht es allerdings einen Schritt zurück: Das 2018 vom Regierungsrat vorgelegte Projekt muss zurückgewiesen werden
– dies aus folgenden Gründen:

Für eine Erhaltung der Tribüne

Für die aktuellen und neuen Nutzungen möchte der Regierungsrat einen Pavillon erstellen und das Tribünengebäude abreissen. Das ist keine ideale Lösung, denn die bestehende Tribüne bietet in vielerlei Hinsicht einen Mehrwert.

Räumlich
Ein Neubau kann aufgrund der Vorschriften in der Grünzone nicht so viel Raum bieten pro verbaute Fläche wie die bestehende Tribüne. Insbesondere, wenn man die Aussenfläche, die für viele Veranstaltungen sehr attraktiv ist, dazu zählt.

Finanziell
Die Mittel, welche für den Abriss sowie den Bau und die Unterkellerung des Pavillons beantragt werden, sollten in etwa ausreichen, das Tribünengebäude zu sanieren und neu zu erschliessen. Dies bestätigt eine Studie aus dem Jahr 2011 (Download PDF).

Ökologisch
Die Erhaltung von Bausubstanz ist ökologischer als ein Abriss und ein Neubau, weil sehr viel graue Energie unnötig vernichtet wird.

Architekturhistorisch
Basel hat schon mehrere Parkanlagen mit Pavillons. Die Umnutzung der markanten Tribüne leistet einen Beitrag zur stadtplanerischen Vielfalt.

Fussballhistorisch
Das Tribünengebäude ist prägend für den Ort und die Stadt. Hier hat der FC Basel seine ersten Erfolge errungen, hier feierte die Schweiz 1908 ihren ersten Länderspielsieg. Dieser charakteristische Ort soll nicht zerstört, sondern entwickelt werden.

Für eine konsequente Umnutzung der Tribüne

Eine Erhaltung der Tribüne ist nicht gleichbedeutend mit deren Restaurierung. Wir sind für eine attraktive architektonische Umnutzung, die neue Zugänge und Möglichkeiten eröffnet. Dass kreative Lösungen mit der Tribüne möglich sind, zeigen die Vorschläge von Teilnehmenden des Architekturwettbewerbs Landhof, die mit der bestehenden Tribüne geplant haben.

Auch inhaltlich soll die Tribüne zukünftig für ganz unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer offen stehen. Es geht uns explizit nicht um eine Besitzstandswahrung der aktuellen Nutzenden.

Unser Engagement

Wir engagieren uns für eine Entwicklung, die von allen Nutzerinnen und Nutzern mitgetragen und mitgeprägt wird. Dank unserem guten Kontakt zu allen Beteiligten können wir einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung unserer Vision Landhof 2025 leisten. 

Gerne werden wir im umgenutzten Tribünenbau auch selber Verantwortung übernehmen, und eine gastronomische und/oder sporthistorische Bespielung gestalten, die mit ihren Mietzahlungen dazu beiträgt, dass nicht nur der Erhalt, sondern auch der Betrieb der Tribüne rentiert. 

Unser Fazit

Wieso mehr bezahlen, um weniger zu erhalten? Wir sollten die Ecken und Kanten der Stadt nicht abschleifen sondern pflegen. Erhalten wir die Tribüne auf dem Landhof und weisen wir dafür den Ratschlag Landhof an die Regierung zurück – verbunden mit dem Aufruf, die Tribüne ab sofort besser zu erhalten und eine Öffnung des Areals schnell umzusetzen.  

Wer wir sind

Wir sind ein Zusammenschluss von quartier-, sport- und kulturinteressierten Personen, welche unter anderem durch das Fest zum 125 Jahre Jubiläum des FC Basel mit dem Titel «Sunneschiin & Rääge» auf dem Landhof zusammengefunden haben.

Tiziana Conti
Alexandra Dill
Jerôme Fricker
Attila Gaspar
Joël Lier
Thilo Mangold
Claudio Miozzari
Benedikt Pfister
Raphael Pfister
David Rehorek
Roland Suter
Jo Vergeat

Kontaktperson

Benedikt Pfister, 076 512 68 35